• Andrea Spiller

Bunte Vielfalt in der Stresemannstrasse

Der Fröbelsche Kindergarten an der Stresemannstrasse ist besonders zentral in Düsseldorf gelegen und von der bunten Herkunft der Kinder geprägt.

Steckbrief

Name: Fröbelscher Kindergarten, Stresemannstrasse

Leitung: Frau Blaszczyk

Anzahl der Gruppen: 1

Anzahl der Plätze insgesamt: 20 Plätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt (T3-Gruppe)


Das ist aber eine kleine und schnuckelige Kita.

Frau Blaszczyk: Ja. Wir sind eine eingruppige Einrichtung. Über uns sind Wohnungen und der Frauenbund. Für unsere Sportangebote nutzen wir auch den Saal des Frauenbundes. Wir sind unter Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer. Ich leite diese Einrichtung seit Ende 2019. Ich leite nun neben der Kita St. Elisabeth (Unser Bericht zur Kita St. Elisabeth & Haus der kleinen Forscher) die 2. Einrichtung.


Wir gucken hier aus dem Büro auch direkt raus zum Außengelände.


Frau Blaszczyk: Ja, das ist für die Kinder ganz toll. Wir können im Innenstadtbereich und aufgrund von Corona nicht so viele Ausflüge machen. Wir gehen oft mit den Kindern raus in unseren Hof. Wir machen auch draußen pädagogische Angebote für die Kinder. Aktuell haben wir ein Bewegungsprojekt für Kinder. Bei Abschluss verleihen wir den Kindern eine Urkunde und eine Medaille, da die Kinder nun erfolgreich beim Turnen mitgemacht haben. Damit motivieren wir zu weiterer Bewegung. Und auch die Eltern sehen, dass wir etwas für die Kinder machen.


Und was macht diese Kita aus?


Frau Blaszczyk: Wir haben Kinder mit Migrationshintergrund. Wir haben auch Kinder mit besonderem Förderbedarf. Bei uns treffen viele verschiedene Sprachen, Kulturen und Religionen zusammen. Viele Kinder sprechen kein Deutsch. Zu uns kommen Kinder aus bildungsfernen Familien.


Bringen Sie den Kindern dann deutsch bei?

Frau Blaszczyk: Ja. Sprachförderung ist für uns ein großer Schwerpunkt. Aber auch Bewegung ist wichtig. Im zentralen Innenstadtbereich haben die Kinder wenige oder unsichere Bedingungen zum Spiel im Freien. Auch zu Hause ist Bewegung oft schwierig und wird nicht von den Eltern gefördert. Wir legen auch viel Wert auf die Elternarbeit. Wir tragen zur Integration bei. Hier braucht man als Erzieher*in am besten Kenntnisse in allen möglichen Sprachen. Englisch ist aber auch schon gut. Wenn die Kinder in ihrer Muttersprache angesprochen werden können, ist es natürlich ein Segen für die Kinder. Sie brauchen etwas Vertrautes.


Was bedeutet das für die Arbeit der Erzieher*innen?

Frau Blaszczyk: Hier haben wir eine besondere Situation. Wer hier arbeitet, muss ein Interesse an der Arbeit mit Kindern bildungsferner Familien haben. Wir stehen Migranten und Flüchtlingen offen gegenüber. Mit einer anderen Einstellung kommt man hier auch gar nicht zurecht. Wir setzen uns für die Kinder und Familien ein. Die Eltern reagieren unterschiedlich darauf. Aber wir erleben Kinder, die für jede Kleinigkeit und unsere Angebote sehr dankbar sind. Sie sind begeistert und strahlen uns an. Wir bekommen viel zurück für unsere Arbeit.


Das ist eine wichtige Aufgabe. Bilden Sie hier auch aus?

Frau Blaszczyk: Ja. Wir haben hier eine PIA-Praktikantin. Außerdem haben wir auch einen FSJler im Haus. Wir haben hier auch Quereinsteiger aus dem theaterpädagogischen Bereich. Alle Bewerber müssen hier vorher gut informiert sein. Wir zeigen vorher möglichst viele Seiten der Arbeit. Interessant ist für Neue auch unser Schwerpunkt nach Fröbel. Bei uns kann man viel lernen!

 

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Deine Sinnstifterinnen:

Andrea Spiller, andrea.spiller(at)werde-erzieher-in.de, 0151/180 49069

Stefanie Kaule, stefanie.kaule(at)werde-erzieher-in.de, 0160/924 24787



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