• Andrea Spiller

Viel Bewegung in der OGS Krahnenburgstraße

Die OGS an der Krahnenburgstraße hat vielfältige AGs mit viel Bewegung und eine Schneckenzucht. Diese OGS hat für Kinder, Honorarkräfte, Auszubildende und FSJler*innen viel zu bieten!

Steckbrief

Name: Offene Ganztagsschule Krahnenburgstraße

Koordinatorin: Frau Vanessa Nau

Anzahl der Gruppen: 7

Anzahl der Plätze insgesamt: 170 Kinder im Offenen Ganztag (von rund 300 Schüler*innen an der Grundschule insgesamt)


Wir sind hier in einer Schule mit vielen Kindern in der Nachmittagsbetreuung im Offenen Ganztag. Hier ist auch sehr viel Platz.


Frau Vanessa Nau, OGS-Koordinatorin

Frau Nau: Ja, die Kinder brauchen den Platz. Das ist hier 2008 umgebaut worden. So lange bin ich auch schon hier. Ich habe den ganzen Rohbau miterlebt. Wir haben auch Räume, die wir abteilen können in zwei Gruppenräume. Wenn wir Elternabende veranstalten, nehmen wir die Wände heraus und haben einen großen Veranstaltungsraum. Einen Unterrichtsraum nutzen wir allerdings auch noch für den Offenen Ganztag. Sonst kommen wir mit den Räumen nicht hin. Sehr schön ist auch unser Schulhof mit einem breiten Unterstand mit Dach. Wenn wir eine Discopause machen, tanzen hier die Kinder auch.


Wie werden diese Räume denn genutzt?

Frau Nau: Das sind hauptsächlich unsere Räume. Nur in Ausnahmefällen werden sie für Schulunterricht genutzt.


Hier ist sehr viel Platz. Es gibt sehr hohe Decken. Durch die Dachschrägen fühlt es sich aber trotzdem gemütlich an. Welche Besonderheiten gibt es denn noch?

Frau Nau: Wir sind eine OGS mit Schnecken. Bei uns stehen Terrarien, eins davon mit Babyschnecken.


Und wer kümmert sich im Urlaub um die Schnecken?

Frau Nau: Die Kinder. Wir verteilen die Schecken. Es gibt dann immer ein paar Kinder, die in den Ferien die Schnecken mit nach Hause nehmen. In den Sommerferien war es lustig. Da hat sich jemand nicht getraut, die Eier der Schnecken zu entsorgen. Da hatten wir dann ganz viele Schneckenbabies. Wir haben aber auch schon viele Schnecken an die Kinder als Haustiere verschenkt.


Wie ist das besondere an der Arbeit in dieser Offenen Ganztagsschule?

Frau Nau: Schon die Grundschule ist für die Kinder nicht nur Ort zum Lernen. Sie verbringen hier viel Zeit. Mit uns verbringen sie teilweise mehr Zeit als mit ihren Eltern. Der Schultag ist für die Kinder lang. Wir sind daher Bezugspersonen. Die Herkunft der Kinder ist auch sehr durchmischt. Wir haben viele Flüchtlingsunterkünfte im Einzugsgebiet.


Wie sieht denn ein Arbeitstag in der OGs aus?


Hausaufgabenbetreuung in der OGS

Frau Nau: Wir beginnen teilweise schon in den Pausen mit Streitschlichtung. Häufig kommen die Kinder einfach zu uns, weil sie zu uns einen guten Bezug haben oder Lehrer*innen nicht gefunden haben. Sonst holen wir die Kinder um 12 Uhr auf dem Schulhof ab und gehen gemeinsam in die Gruppenräume. Wir erfassen die Anwesenheiten und starten in den Tag mit Spielen. Wir essen um viertel vor eins mit den Kleinen und mit den Großen um halb zwei. Dann beginnen die Hausaufgaben. Das ist bei den Kleinen von halb zwei bis zwei. Bei den Großen von zwei bis drei. Ab drei Uhr dürfen die ersten Kinder nach Hause gehen oder die AGs starten oder es geht ins freie Spiel.


Welche AGs gibt es denn?

Frau Nau: Das sind ganz Unterschiedliche. Wir hatten vor Corona auch mal mehr AGs. Wir bieten Töpfern an. Dazu haben wir auch unseren eigenen kleinen Raum für die Töpfer-AG mit Ofen zum Brennen. Außerdem gibt es Futsal. Das ist eine Art Fußballangebot von der Fortuna Düsseldorf und ist wie Fußball nur mit kleineren Toren. Wir haben Jungenfußball freitags. Es gibt eine Tanz-AG. Heute ist das Spielmobil da. Wir haben eine AG für Monsterbau. Tennis gibt es auch und Inlineskating. Das sind so unsere Haupt-AGs.


Das Spielmobl von Flingern mobil

In den AGs gibt es viel Bewegung.

Frau Nau: Absolut! Das ist uns auch ganz wichtig! Wir versuchen auch, viel rauszugehen. Das ist das, was die Kinder nach dem ganzen Schulalltag auch brauchen. Sie sitzen viel. Der Tag in der Schule ist sehr getaktet. Auch wir haben einen klaren Ablauf für die Kinder. Wenn man hier arbeiten möchte, sollte man sich mit diesem Tagesablauf einmal auseinandersetzen. Ich empfehle, vorher zu hospitieren. Der zeitliche Rahmen ist vielleicht gewöhnungsbedürftig. Da bleibt auch mal ein kindliches Bedürfnis auf der Strecke. Sie können nicht ewig lange spielen. Wir haben feste Zeiten zum Essen und für die Hausaufgaben. Dazu muss man selbst auch gut strukturieren können.


Gibt es in der OGS die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen?

Frau Nau: Wir bilden auch Erzieher*innen aus. Das hatten wir bisher nur noch nicht so oft. Es muss mit der Schule auch zusammenpassen. Generell sind wir gern dazu bereit. Viele unserer FSJler*innen kommen aber auch als Honorarkräfte wieder zu uns, weil sie sich einfach wohlfühlen. Das sehe ich auch als Bestätigung, dass wir ein tolles OGS-Team sind. Das hören wir von den Mitarbeitenden und von den Kindern.


Welche Voraussetzung braucht man denn für die Arbeit an einer OGS?

Frau Nau: Die Voraussetzungen für die OGS sind natürlich der Spaß und die Freude am Arbeiten mit Kindern. Die Kinder geben einem den größten Lohn den man bekommen kann. Sie malen uns Bilder, sie danken uns mit einer Umarmung, sie sagen uns ihre ehrliche Meinung. Das ist das Vertrauen was wir von den Kindern geschenkt bekommen. Und das müssen wir uns als Erwachsene natürlich verdienen.

 

Du möchtest lieber mit Jugendlichen oder größeren Kindern arbeiten? Deine Fragen zu Deinem persönlichen Einstieg in den Erzieherberuf beantworten wir gerne! Du weißt von einem weiteren Termin!? Dann sage uns Bescheid, damit wir den Termin hier aufnehmen und darüber informieren können!


Deine Sinnstifterinnen:

Andrea Spiller, andrea.spiller(at)werde-erzieher-in.de, 0151/180 49069

Stefanie Kaule, stefanie.kaule(at)werde-erzieher-in.de, 0160/924 24787



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